Mitmachblog: Die Schatzsuche.

Heute scheint es mit dem Rebloggen im Mitmachblog nicht zu klappen, daher also die ganze Geschichte hier gleich noch einmal. Nicht immer sind Schatzsuchen von Erfolg geprägt. Ich wage fast zu behaupten, dass die meisten irgendwie missglücken. Man erfährt ja, wenn überhaupt, immer nur von erfolgreichen Schatzsuchen. Die Schatzsuche in meiner Geschichte verlief auch anders … Mitmachblog: Die Schatzsuche. weiterlesen

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Kohlrabenschwarz und andere Farben.

Im Mitmachblog bieten sich diese Woche gleich drei Themen an. Ich finde ja, „kohlrabenschwarz“ ist ein wunderschönes Wort und ein tolles Thema. Man kann so herrlich ins Assoziieren kommen. Auch wenn ich derzeit ein wenig müde bin, und das nicht nur im Sinne von schläfrig, sondern manchmal auch der einen oder anderen Sache überdrüssig. Nur ändert sich das ohnehin nicht so schnell, also kann ich genauso gut schreiben. So gesehen ist es auch in meinem Hirn eher finster, vielleicht nicht kohlrabenschwarz, aber es war eindeutig schon heller hier.

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Kohlrabenschwarz ist meine Seele manchmal. Obwohl ich sie gut zu verbergen und meine weiße Weste mit Raffinement zu tragen weiß. Nicht, dass ich mein Herz zu einer Mördergrube mache. Aber dennoch sagen manche, ich sei in puncto Gedächtnis schlimmer als ein weißer Elefant und furchtbar nachtragend. Gelegentlich bricht sich ein Ausläufer meiner schwarzen Seele Bahn und kommt zutage in Form eines bitterbösen Kommentars, den ich verlegen lachend als Ausrutscher abtue und Besserung gelobe. Und wenn schon nicht das, dann verspreche ich, mir meinen vorlauten Mund mit Seife auszuwaschen, damit auch nicht ein Makel hängen bliebe. Ein kleiner Teil meiner Seele ist dunkel und schwarz. Und leugnet es nicht! Ein jeder von euch hat ebenfalls so ein finsteres Eck, wo die fiesen Gedanken wohnen.

Ob es ein Hinweis auf diese finstere Seele ist, dass ich Raben bewundere? Und auch Elstern spannend finde? Letztere tragen ja die weiße Weste sprichwörtlich und tatsächlich…

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Mach die Augen auf!

Mr. James Bond und ich haben manchmal so unsere Schwierigkeiten, zusammen zu kommen. Dabei ist gerade der Agent mit dem Doppelnullstatus ja eigentlich ein sehr umtriebiger Mensch und dem schönen Geschlecht sehr zugetan.

Da ich aber mit meinen beiden Beinen in einem sehr profanen Leben stehe und meine größten Abenteuer eher die Schularbeiten der Kinder und der Nachmittagskaffee mit den Kollegen sind, braucht es einen nicht wundern, dass wir uns nicht treffen. Wir leben einfach in völlig unterschiedlichen Welten! 😉

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Quelle: aldraxart

Mr. James Bond hat es an diesem Wochenende wahrlich schwer mit mir. Ja, ich gebe es zu. Ich mag James Bond. Also speziell den früheren Mr. Bond. Als er noch anzügliche Bemerkungen machte und nicht so ein gewalttätiger Hau-drauf-wie-nix war. Ich mag die früheren Filme einfach lieber. Die mit dem Darsteller Daniel Craig mag ich nicht mehr so. Da fehlt mir der Sex-Appeal und es herrscht viel zu viel Gewalt und fließt zu viel Blut. Sicher waren die früheren Filme auch keine Kuscheleinheiten. Wobei definitiv noch mehr gekuschelt wurde.

Immer, wenn das Fernsehprogramm so gar nichts hergibt, starte ich die Festplatte und suche mir einen Film fürs Abendprogramm aus. Dieses Wochenende entschied ich mich für James Bond. Gleich am Samstag. Man lebt nur zweimal mit Sean Connery. Blöd, dass ich mich eigentlich kaum an die Handlung erinnern kann. Dabei hat sich Herr Connery wirklich bemüht. Aber er war…

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Papier ist geduldig!

Papier ist geduldig – so lautet eines der beiden Themen in dieser Woche im Mitmachblog. Papier in dem Sinn haben wir hier nicht. Aber auch eine Computertastatur lässt geduldig auf sich einhämmern. Und man kann alles schreiben. Nur die Rechtschreibkorrektur zeigt ein bisschen Gegenwehr. Doch die kann man ignorieren.

Mir drängten sich in noch schlaftrunkenem Zustand in den frühen Morgenstunden beinahe philosophische Gedanken auf …

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Papier ist geduldig!
Sagt man so dahin. Denke auch ich. Selbst im übertragenen Sinne, wenn ich hier meine Buchstaben aneinander reihe. Wenn ich meine Gedanken niederschreibe oder einfach nur dahin fantasierte Geschichten ohne realem Hintergrund. Hirngespinste, möchte man sagen. Anekdoten und pointierte kleine Erzählungen, die rein der Unterhaltung dienen. Die fesseln sollen und den Leser bei der Stange halten.

Beinahe kommt mir das vor wie der Clown, der vor uns tanzt und Schabernack treibt, und dabei ist doch sein ganzes Sein nur noch Routine und die Spaßmacherei schon lange nicht mehr lustig.
Nicht nur Papier ist geduldig!

Und auch ich fühle mich bisweilen so, dass ich hier unterhalte und verführe. Dass ich blende und in die Irre leite. Dass ich ein Bild von mir zeichne, das immer nur ein kleiner Teil des Ganzen ist. Dass ich sorgsam die dunkleren Seiten ausspare, weil sie nicht gefragt sind und nicht dazu passen.

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Kein Thema? – Ein Gedicht.

Recht still und leise ist es derzeit im Mitmachblog. Obwohl es ja seit Anfang diesen Jahres sogar zwei Themen zur Wahl gibt. Aber die wunderbare M. Mama hält ihn trotzdem tapfer am Leben. Auch ich muss mich an der Nase nehmen. Meine Muse ist mitten in der Winterdepression oder schon in der Frühjahrsmüdigkeit, so genau kann ich das nicht sagen, jedenfalls fließen die Ideen nur träge und Funken sprühen ebenfalls nur wenige.

Jeden Sonntag bei Erscheinen der neuen Themen nehme ich mir fest vor, dass ich in den nächsten Tagen meinen Beitrag dazu leiste. Und dann vergeht die Woche einfach so und viel zu schnell obendrein.

Darum hier noch ein schnelles Gedicht, bevor ich mir die neuen Themen ansehe und den Vorsatz fasse, mich mehr einzubringen.

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Es gibt kein Thema! Ja ist das zu fassen?
Na gut, dann kann ich das Schreiben ja lassen.
Viele scheinen das derzeit zu denken,
wollen sich ihr Gehirn nicht verrenken.
Beinahe nichts als Grabesstille hier und auch anderswo.
Da kann man nichts machen, das ist halt so.

Mutig hält M. Mama die Tradition am Leben,
will uns Woche für Woche neue Themen geben.
Ein wenig Sturheit gehört auch dazu, denke ich,
und bemühe dann intensiver mich,
hier auch einen Beitrag einzustellen.
(Wart, ich gehe noch vorher wählen …)

Damit nicht so einsam sie fühlen muss sich,
als ließe alle Welt sie im Stich.
Als wäre gestrandet sie auf einer der einsamen Inseln,
wo sie vergeblich um Gesellschaft kann winseln.

Ich reiche herüber ein holprig Gedicht,
besser wäre wahrlich ein lecker’ Gericht.
Und gegen die Kälte einen grünen Lodenjanker.
Werfe dann weit zur Insel den Rettungsanker.
Es wird schon gut alles…

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Meine Rolle als …

Anfangs dachte ich, jo mei, ist doch leicht, etwas über „meine Rolle“ oder „Freunde“ zu schreiben. Man sollte meinen, jetzt wo es zwei Themen im Mitmachblog gibt, sollte es noch viel einfacher sein, irgendetwas Konstruktives zu schreiben. Ist es aber nicht. Weil die Zeit die gleiche bleibt. Ob mit einem oder mit zwei Themen. Und Zeit scheine ich neuerdings immer ein bissl zu wenig zu haben. Wo ich doch jetzt auch noch Musikstunden nehme …

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Gestern war es soweit, dass ich meine erste Musikstunde hatte. Eigentlich hatte ich die letzte Woche schon, aber die zähle ich nicht. Weil der Musiklehrer zu spät gekommen ist und ich mein Akkordeon noch nicht einmal ausgepackt habe. Also war heute die erste. Zwar ist der Koarl pünktlich da gewesen, aber mit Kopieren und sonstigem organisatorischem Kram sind gleich nochmal zehn Minuten vergangen. Der Koarl ist eigentlich ein Karl. Nur hier am Land sagt ein jeder zum Koarl Koarl. Ich auch. Weil ich nämlich aus dem Alter raus bin, wo ich „Herr Lehrer“ sage.

Was jetzt meine Rolle als Schülerin anbelangt, auch wenn ich nicht Herr Lehrer sage, war ich bis gestern ziemlich skeptisch. Fast wollte ich die Neunschwänzige auspacken und mich für meine Impulsivität geißeln. Weil ich mir plötzlich nicht mehr sicher war, ob ich mir das mit den Akkordeonstunden wirklich antun will. Weil die meine Freizeit beschneiden. Aus…

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Bröckelnde Fassade …

Nur ein kleines Gedicht. Und das reimt sich noch nicht einmal …
Zwischenmenschliches ganz ohne Worte.

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Heute ein Kaffee mit einem, den ich gut leiden kann.

Du kommst erst später dazu.

Dich kann ich auch gut leiden.

Morgengrummelig.

Unbeeindruckt scheinend.

Was hier los sei?

Nichts!

Auf und davon in alle Richtungen.

Später …

Kommst einfach so zur Tür herein.

Ohne bestimmten Grund.

So selten …

… einen Kalendereintrag wert.

Wenige Worte.

Nichts sagend.

Alles sagend.

Mehr, als du je erzählen könntest.

Brüchige Fassade.

Verhaltenes Schmunzeln.

Klingelnde Freude.

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Draußen und drinnen.

„Draußen“ lautete das Thema der Vorwoche im Mitmachblog. Ich habe es nicht rechtzeitig geschafft. Zu viele Ideen in einem zu kleinen Kopf bei zu wenig Zeit! Wobei, die Größe des Kopfes passt schon so, wenn ich das recht bedenke. Und weil mich der Jüngere abgelenkt hat, bin ich schon wieder draußen. Diesmal nicht draußen in der dunklen kalten Winternacht, sondern aus dem Schreibfluss draußen.

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Also ich bin gewissermaßen draußen! Ich hab’s wieder nicht geschafft, bis spätestens Sonntag etwas zum Thema zu schreiben. War viel zu sehr beschäftigt mit allem und jedem. Das nennt sich Vorweihnachtszeit, und ich bin momentan sehr viel weniger draußen als mir lieb ist. Dieses Draußen spielt mir nämlich seit September alle möglichen Streiche. Immer wenn es gerade noch so kuschelig warm bei ungefähr +5°C ist (was ein Waldviertler halt unter kuschelig warm so versteht), bin ich krank oder mit Terminen derart eingedeckt, dass ich gar nicht daran denken brauche, mein Mountainbike herauszuholen.

Geht es mir dann wieder gut, gibt es ein paar Tage entweder richtig beißenden Frost. Oder es stürmt so derartig, dass ich mich gar nicht in den Wald hineintraue. Oder es hat getaut und wieder gefroren und die Wege sind einzige Eisplatten. Irgendwas ist nämlich immer! Das Draußen und ich kommen irgendwie nicht zusammen. Jedenfalls nicht…

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Das hat alles einen Sinn, sagte Rufinas Mutter. – Teil 2.

Diese Woche ein Doppelthema im Mitmachblog: „Das hat noch Zeit“ und „Sinn“. Und damit auch eine Doppelgeschichte. Von Fridolin habt ihr ja schon gelesen. Oder nicht? Na dann aber schnell! Auch Rufina hat es nicht leicht. Aber sie lässt sich nicht so leicht unterkriegen.

 

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Wütend stapfte Rufina davon. Wieder einmal war sie mit ihrer Mutter aneinander geraten. Sie hasste all diese blöde Putzerei. Böden scheuern. Betten machen. Kochen. Bügeln. Immer und immer wieder!

Das sei nun einmal ihre Bestimmung, meinte die Mutter. Es habe schon einen Sinn, wenn sie all diese Pflichten übernehmen müsse, das würde sie gut aufs Leben vorbereiten. Vielleicht würde sie sogar einmal in den Dienst eines Burgherren gehen und gutes Geld verdienen. Aber Rufina schnaubte nur genervt und stahl sich bei nächster Gelegenheit in den Wald, wo sie bei der krummen Eiche ein Holzschwert in einem Fuchsbau versteckt hatte. So oft es ging, war sie dort mit den Jungs aus dem Dorf. Sie kämpften gegen unsichtbare Drachen und retteten schwache Burgfräulein. Sie ließ sich nie retten. Sie war wild und ungestüm und immer in vorderster Reihe dabei.

Hausfrauliche Tätigkeiten, die angeblich so sinnvoll zu erlernen waren, fand sie schrecklich. Das…

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Es ist noch Zeit, sagte der Graf. – Teil 1.

Lange wollte mir nichts so Rechtes einfallen zum Thema dieser Woche im Mitmachblog. „Es ist noch Zeit …“ Und dann war sie plötzlich da, diese Idee vom jungen Ritter, der noch viel lernen muss. Ist ja noch Zeit, bekommt er immer zu hören und steht dann in seiner eigenen Burg und hat von nichts eine Ahnung.

Ist ja noch Zeit, denke auch ich mir. Gerade eine halbe Stunde ist es her, dass ich diese erste Geschichte hier getippt habe. Noch ist sie in meinem Kopf und wächst und wächst und wächst. Also wird es die eine oder andere Fortsetzung geben.

Ich bin schon neugierig, was da noch kommt. Ihr auch?

 

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„Es ist ja noch Zeit!“, polterte Graf von Lametta-Glitzertand gutmütig, als der Hauslehrer wieder einmal beklagte, dass des Grafen jüngster Sproß schon wieder seine Prüfungen vermasselt hatte. Da half es auch nichts, wenn der Lehrer darauf hinwies, dass der junge Fridolin schon bald seine eigene Burg verwalten sollte und deshalb darauf vorbereitet gehörte. Doch Lametta-Glitzertand winkte ab. Noch sei genug Zeit. Der Junge würde es schon lernen. Fridolin hielt nicht sonderlich viel vom Lernen. Wozu auch. Es gab schließlich Bedienstete und Untergebene, die ihm vorlasen oder seine Ausgaben zusammenzählten oder ihm die Schuhe banden. Deshalb bemühte er sich auch nicht, all dass zu lernen. Mit einem Wort, er war in allen Fertigkeiten mittelmässig bis schlecht. Am liebsten schrubbte er noch seine Rüstung, bis sie glänzte und er sich darin spiegeln konnte. Die Freude an schimmernden Dingen schien er von seinem Vater geerbt zu haben. Er freute sich schon, wenn er zu…

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