Mein Kummertier.

Manchmal regt sich das Kummertier. Obwohl es mittlerweile im Allgemeinen friedlich und lieb ist. Manchmal brüllt es laut und schlägt seine Krallen nach mir. Schlägt nach allem, was ihm zu nahe kommt. Vor allem nach meiner Seele, denn die ist sehr nah dran. So mitten in der Brust. Und dann fließen die Tränen. Und es schmerzt. … Mein Kummertier. weiterlesen

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Papier ist geduldig!

Papier ist geduldig – so lautet eines der beiden Themen in dieser Woche im Mitmachblog. Papier in dem Sinn haben wir hier nicht. Aber auch eine Computertastatur lässt geduldig auf sich einhämmern. Und man kann alles schreiben. Nur die Rechtschreibkorrektur zeigt ein bisschen Gegenwehr. Doch die kann man ignorieren.

Mir drängten sich in noch schlaftrunkenem Zustand in den frühen Morgenstunden beinahe philosophische Gedanken auf …

MitmachBlog

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Papier ist geduldig!
Sagt man so dahin. Denke auch ich. Selbst im übertragenen Sinne, wenn ich hier meine Buchstaben aneinander reihe. Wenn ich meine Gedanken niederschreibe oder einfach nur dahin fantasierte Geschichten ohne realem Hintergrund. Hirngespinste, möchte man sagen. Anekdoten und pointierte kleine Erzählungen, die rein der Unterhaltung dienen. Die fesseln sollen und den Leser bei der Stange halten.

Beinahe kommt mir das vor wie der Clown, der vor uns tanzt und Schabernack treibt, und dabei ist doch sein ganzes Sein nur noch Routine und die Spaßmacherei schon lange nicht mehr lustig.
Nicht nur Papier ist geduldig!

Und auch ich fühle mich bisweilen so, dass ich hier unterhalte und verführe. Dass ich blende und in die Irre leite. Dass ich ein Bild von mir zeichne, das immer nur ein kleiner Teil des Ganzen ist. Dass ich sorgsam die dunkleren Seiten ausspare, weil sie nicht gefragt sind und nicht dazu passen.

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Doch keine hundert Jahre Einsamkeit.

Vorigen Freitag hat mich eine liebe Freundin spontan zu sich eingeladen. Wir haben uns lange nicht gesehen und noch länger nicht in Ruhe miteinander geratscht. Dabei wohnt sie nur ein paar Straßen weiter. Wir sind gemeinsam zur Schule gegangen, hatten erst vor einigen Monaten ein Klassentreffen. Und damit zerre ich jetzt diesen Beitrag doch noch … Doch keine hundert Jahre Einsamkeit. weiterlesen

Schreibkick? Entrümpeln? Oder doch nicht?

Der Lebens-Ernst hebt entrüstet seinen Zeigefinger, dass das wohl wirklich kein geeigneter Text sei. Ob mir nichts Besseres einfällt, wenn das Thema "Die Lebensuhr" heiße? Aber er wirkt müde und überhaupt scheinen auch ihn die Feiertage trotz all seiner Vernunft etwas mitgenommen zu haben. Aber jetzt sei da ein neues Jahr und neues Glück und … Schreibkick? Entrümpeln? Oder doch nicht? weiterlesen

Von Knöpfen und Tasten.

Der beste Kollege und sein bester Kollege bedrängen mich. Die zwei haben nämlich mitbekommen, dass ich letztes Wochenende ein dreitägiges Akkordeon-Seminar besucht habe. Der beste Kollege wusste das mit dem Akkordeon schon, der beste vom besten noch nicht. Jetzt drängen sie mich dauernd, dass ich bei der Firmenweihnachtsfeier ein paar Weihnachtslieder zum Besten geben soll. … Von Knöpfen und Tasten. weiterlesen

Hüben wie drüben.

„Auf der anderen Seite“ lautet das Thema diese Woche im Mitmachblog. Mein Akkordeon aka Ziehharmonika aka Quetsch’n aka Flohpresse hat auch so eine andere Seite. Da ist die Seite mit den Tasten und die andere mit den Knöpfen, auf die ich noch nicht einmal hinsehe.

Der Beitrag über mein Akkordeon kommt aus aktuellem Anlass, weil ich dieses Wochenende nicht viel zuhause sein werde. Ich habe mich wagemutig und ohne viel nachzudenken in ein Abenteuer gestürzt und fordere mich damit selbst heraus. Von Freitagabend bis Sonntagnachmittag nehme ich an einem Seminar teil.

Möge die Übung gelingen!

MitmachBlog

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Tasten. Rechts sind die Tasten und in die hau ich rein. Kann man so nicht sagen. Eher drücke ich sie vorsichtig und zaghaft. Ich will ja keinen erschrecken, wenn ich den falschen Ton treffe und es dann laut durch den Raum plärrt. Das mit der Lautstärke kommt ganz auf die andere Seite an. Da steckt nämlich meine Hand im Gurt und zieht. Oder drückt. Mit Feingefühl oder eben auch nicht. Denn je heftiger ich ziehe, umso lauter wird es. Also immer schön sanft. Kraft gebrauche ich immer erst, wenn ich mir sicher bin. Oder wenn ich vor lauter Ärger ein Ventil brauche. Oder wenn – und das ist die beste Variante – ich ein Stück schon richtig gut kann. Doch selbst dann ist die Sicherheit trügerisch und das Eis dünn. Nur eine winzige Ablenkung und schon kreischt wieder ein misslungener Ton durch die Halle und zerstört alle Harmonie.

Missklänge lösen eine…

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Ich, die Muse und ein Klassentreffen.

Ich und meine Muse waren am Samstag jeweils beim Klassentreffen. Meine Schulkolleginnen habe ich seit dem letzten Treffen vor fünf Jahren nicht mehr gesehen. Manche noch viel länger nicht, weil die nie zu den Treffen kommen. Meine Muse meint, sie hätte ihre Freundinnen auch schon sehr lange nicht mehr gesehen. Jetzt sitzen wir beisammen und erzählen. … Ich, die Muse und ein Klassentreffen. weiterlesen