Blaue Dichtkunst.

Man möge es mir verzeihen, dass ich meine unsägliche Dichtkunst auf die Welt loslasse. Doch blau ist der Dunst und die Dichtung sei Kunst. So verlangt es das Wochenthema im Mitmachblog. Wenn schließlich noch erschwerend hinzu kommt, dass ich mitternächtlich meine müden Gehirnzellen anstrenge, dann kann man mal wieder sehen, wohin das führt.

MitmachBlog

Gar zu wörtlich hab ich’s wohl genommen,
denn wie gewonnen so zerronnen.
Nun wirklich, wie soll das auch gehen?
Hat man so etwas schon gesehen?
Zwei Themen gleich im Mitmachblog,
als hätte ich gerade jetzt drauf Bock.
Blau soll es sein und auch der Dichtung Kunst?
Vielleicht hilft wirklich hier nur Dunst.

Der blaue wohlgemerkt … und hicks,
ups, kann gut sein, dass das wird nix.

Das ist entgegen aller Sitte,
wirft mich geradewegs aus meiner Mitte.
Und jetzt? Was soll’s? Es ist geschehen.
Man muss das alles nicht verstehen.
Zuviel des Guten hab’ ich mir eingeflösst,
mein Innerstes vor euch entblösst.
Tja, der Erfolg – er war mir nicht beschieden.
Die Dichtkunst hier ist übertrieben.
Un-dicht bin ich in jeder Weise,
man könnte denken, ich hab’ eine Meise.
Rede ungeniert so vor mich hin,
was für ein Dichter ich doch bin.

Der Alkohol macht mir nur Kummer,
beschert dem Kopfe…

Ursprünglichen Post anzeigen 102 weitere Wörter

Magische Mottos 2017 – Mai – Auf der Straße.

Im Mai schickt uns Paleica auf die Straße. Ist doch der Mai der Wonnemonat schlechthin, wo das Wetter wärmer, die Röcke kürzer und die Dekolletés tiefer werden. So pflegte einst einer meiner schon etwas angegrauten Professoren zu schwärmen. Gerade mit dem Mai verbindet man dieses Bild des Flanierens. Auf der Straße, noch besser in der … Magische Mottos 2017 – Mai – Auf der Straße. weiterlesen

Ist eh alles irgendwie gleich.

Samstag. Ich habe drei wirklich fleißige Tage hinter mir und nehme mir den Nachmittag frei. An diesem Wochenende ist die Fuchsien-Ausstellung auf Schloss Ottenschlag. Da war ich noch nie. Ich wollte das Schloss immer schon mal sehen. Und Fuchsien mag ich auch. Diese zweifärbigen glöckchenförmigen Blüten, deren Knospen die Jungs immer ploppen lassen. Plopp-Blume nannten … Ist eh alles irgendwie gleich. weiterlesen

Krähenhaftes.

“Nichts ist so beständig wie der Wandel” soll einst Heraklit von Ephesus (etwa 540 – 480 v. Chr.) gesagt haben. Und trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, die Verwandlung geht in eine Richtung, die mir nicht so recht gefallen will. Überhaupt, wenn dann auch noch die Fantasie das Ihrige dazu tut …

 

MitmachBlog

watercolour-1833057_960_720

Ich verwandle mich. Langsam aber sicher. Aus mir wird mit fortschreitendem Alter eine Krähe. Eine alte Krähe. Kann auch gar nicht anders sein. Jünger werden wir schließlich alle nicht. Dieser Tage fühle ich das ganz besonders. Schuld daran ist wahrscheinlich eine meiner liebsten Leidenschaften, die tatsächlich auch Leiden schafft. Im Blog erwähne ich es öfters: mein großes Weihnachtsprojekt. Ich stricke Puppen für meine Nichten. Dass mein Geheimnis hier gelüftet oder entdeckt werden könnte, ist wenig wahrscheinlich. Die jungen Damen sind noch nicht des Lesens mächtig und die Mamas – sollten sie hier herein stolpern – werden es ja wohl schaffen, dass sie dicht halten.

Es ging schon einmal leichter. Da hatte ich die Nadeln locker in der Hand und strickte Masche um Masche flüssig und leicht dahin. Leicht geht es immer noch. Aber nach tagelangem – ja, ich will es fast so bezeichnen – Amokstricken werden die Finger etwas steif…

Ursprünglichen Post anzeigen 352 weitere Wörter