Gier.

Myriade hat ein Fotoprojekt. Das habe ich erst entdeckt, als ich beim Zeilenende davon gelesen habe. Sie möchte Fotos zu verschiedenen Themen sammeln, ohne Zeitlimit und ohne großes Reglement. Es sollen vor allem solche Bilder sein, die etwas über einen selbst aussagen oder über die eigene Sicht der Dinge. Die Gefühle transportieren. Wobei ich jetzt … Gier. weiterlesen

Über mein Herzblut …

Mit Herzblut geht es diese Woche im Mitmachblog zur Sache. Ich bin da ja eher zurückhaltend mit diesem kostbaren Saft. Liegt möglicherweise daran, dass ich ein vorsichtiger Mensch bin und Risiken scheue. Ist ja normalerweise eher so, dass man sich auf dünnes Eis begibt, wenn man in etwas viel Herzblut investiert.

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Was für ein Wochenthema. Mein erster Impuls: Besser, wenn das Herz nicht blutet. Besser, wenn es gar nicht blutet. Denn das schmerzt und im schlimmsten Fall wird es gefährlich. Lebensgefährlich. Nur manchmal lässt es sich eben nicht vermeiden, dass es blutet. Weil wir Menschen zwar eigenständige Wesen sind, aber doch in Wechselwirkung mit dem Außen stehen. Da kann es schon mal heftiger werden. Dass das Messer in den Finger schneidet. Dann steckt man reflexartig den Finger in den Mund, um das Blut abzusaugen und spürt diesen metallischen Geschmack auf der Zunge. Manche fallen an dieser Stelle einfach um. So wie der beste Kollege zum Beispiel. Der zwar ein Mann ist und sich dessen auch bewusst, aber in dieser Hinsicht dann wohl schwach wie ein Baby wird. Ich dagegen habe mit Blut keine Probleme. Ich wäre der ideale Ersthelfer.

Doch zurück zum Herzblut! Wenn man vom Herzblut spricht, dann ist das…

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Grüne Invasion.

In einem Garten ist nicht nur der Mensch am Werken. Das muss einem erst einmal klar werden.

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Still stand er im hinteren Garteneck unter den Ribiselsträuchern. Einzig sein feiner Duft nach Knoblauch verriet, dass hier irgendwo Bärlauch wachsen musste. Aus nur ein paar gezielt hier eingegrabenen Pflanzen war in kürzester Zeit ein grüner wogender Teppich mit einer Größe von einem Quadratmeter geworden. Doch mittlerweile schienen sich die Pflanzen über den ganzen Garten ausbreiten zu wollen. Plötzlich waren sie überall. In den Gemüsebeeten, zwischen den Rosen, mitten in der Minze, sogar in den Fugen zwischen den Trittsteinen. Beinahe unbemerkt reckten kleine Pflänzchen ihre beiden ersten Blätter in die Höhe, wenn es für alle anderen noch viel zu kalt war. Mit der Zeit wurden sie größer und kräftiger und wie aus dem Nichts eroberte eine Armee aus Bärlauchpflanzen den Garten. Nicht einmal vor fremden Grund und Boden machte sie halt und überwand sogar Grundgrenzen mit hohen Mauern.

Die Gärtnerin, die gern der Natur ihren Lauf ließ, war für den…

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Innerfamiliäre Ermittlungen.

Meine detektivischen Talente kann ich beinahe täglich in meiner unmittelbaren Umgebung schulen und verfeinern. Gelegenheiten habe ich genug. Zumindest so lange, bis meine Ableger groß genug sind und von zuhause ausziehen. Danach suche ich mir einfach neue übliche Verdächtige.

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Im Hause von Frau Vro gibt es permanent Verdächtige. Diese werden mit beinahe schlafwandlerischer Sicherheit von mir in Sherlock Holmes-Manier ihrer Taten überführt.

Wann immer die Süßigkeitenvorräte abrupt zur Neige gehen, kann ich den Täter anhand einer meist lückenlosen Beweisführung ausfindig machen. Der Kreis der Verdächtigen ist schon von Haus aus sehr eng gesteckt. Der in dieser Hinsicht Hauptverdächtige streitet üblicherweise alles ab. Gegen ihn sprechen leere Verpackungen (Müsliriegel, Zuckerl, Gummibärchen) in Hosentaschen, die ich in die Waschmaschine stecke und vorher noch inspiziere, in der Laptoptasche, unter dem Kopfpolster. Das geht so weit, dass ich schon das ein oder andere Mal eine Tascheninspektion gemacht habe, als er aus der Speis kam. Denn hier gilt die Regel, nach dem Essen gibt es EIN Stück Süßes. EINES!! Dann wölbt eines die linke Backe und eines die rechte Backe. Die Hände sind ganz unverdächtig verdächtig in den Hosentaschen. Nein, da ist nichts! Und…

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