abc-Etüden 25/17.

Christiane lädt zu den wöchentlichen abc-Etüden, diesmal mit einer Wortspende von Elke Böhm. Sie war flundernplatt, zu gut deutsch völlig streichfähig, vom Bus überfahren, erledigt, geschafft - das stand ohne jeden Zweifel fest. Die Kinder hatten ganze Arbeit geleistet in ihrem Bemühen, ihre erzieherischen Fähigkeiten auszuloten. Zuerst die Vorladung zum Direktor - Kreide auf dem … abc-Etüden 25/17. weiterlesen

Und dann kam …

… wieder einmal viel Gegend. Weil ich mich in letzter Zeit ein paar Mal mehr oder weniger verfahren habe. Und das sogar mit einigem Vorsatz.

 

MitmachBlog

Bildschirmfoto 2017-06-22 um 16.41.14

… schon wieder ein Schranken, der die Straße versperrt. Ich erkunde den Nebelstein und sein Umland. Als weichgespülter Pfadfinder im wahrsten Sinne des Wortes. Weichgespült, weil im Auto sitzend. Pfadfinder, weil unterwegs ohne GPS, nur mit dem Autoatlas, dessen Karten zu ungenau sind. Am Handy kein Empfang. Rund um mich Wald, durchbrochen von gelegentlicher Zivilisation. Meine Augen schweifen über Hügel, scannen Straßenschilder. Die genaue Karte ist im Kopf, hat aber bereits wieder Lücken. Darum jetzt eine gesperrte Forststraße und kein Weiterkommen. Also zurück. Plötzlich vertrautes Gelände. Ich lasse das Auto stehen und gehe den Rest zu Fuß. Ich bin da! Endlich!


Von mir an dieser Stelle heute ein Drabble (exakt 100 Wörter sollen es sein). Diese wunderbare Übung, um mich kürzer zu fassen. 🙂

Ursprünglichen Post anzeigen

Montagsfrage: Soll ich? Soll ich doch nicht?

Montagsfrage: Gibt es manchmal Bücher, bei denen du zögerst sie zu lesen, obwohl du sie eigentlich unbedingt lesen willst? Kurz und bündig: Ja, gibt es. So, und was soll ich jetzt noch schreiben? Mich erklären vielleicht? Ich nehme oft Bücher zur Hand, die mich vom Thema her sehr interessieren, die ich dann aber in einem … Montagsfrage: Soll ich? Soll ich doch nicht? weiterlesen

Nochdenga übers Redn.

Das Wochenthema im Mitmachblog lautet Dialekte.
Na daun, geh ma’s au! So schwer kau des jo nit sei! Oda do?

Bei näherer Betrachtung ist das mit dem Dialekt gar nicht immer so eindeutig. Und ich muss gestehen, ich bin nicht konsequent in der Ausübung von Sprache und Dialekt. Mein kleiner Bruder, der übrigens gar nicht so klein ist, kennt da kein Pardon. Er schreibt im Dialekt. Was nicht immer ganz einfach ist und am besten funktioniert, wenn man sich selber laut vorliest, was er so zu sagen hat.

Für alle vehementen Sprachbewahrer habe ich eine schlechte Nachricht: Ihr Bemühen wird vergebens sein. Und wenn nicht vergebens, so doch nicht von Dauer. Denn Sprache verändert sich. Ob zum Besseren oder Schlechteren, das sei dahingestellt. Gut ist trotz allem, wenn überhaupt noch miteinander gesprochen wird. Das mit dem gegenseitigen Verstehen bekommt man dann schon hin. Einer wird sich hoffentlich finden, der und das alles ausdeutscht.

MitmachBlog

Wer hat sich denn DAS Thema ausgesucht? Dachte ich zuerst. Do foit ma goa nix ei!
Dialekt spricht man eben. Oder auch nicht. Ich bin mit meinem Dialekt aufgewachsen. Und bin deshalb in späteren pubertären Jahren herablassend angesehen worden von jenen in der Schule, die selbst auch Dialekt sprachen. Einen anderen Dialekt. Aber eben nicht so herausragend. Die Kränkungen von damals habe ich überwunden. Vergessen werde ich sie trotzdem nicht. Dialekt zu sprechen kann einem einen Stempel aufdrücken. Den des Hinterwäldlerischen, der Einfältigkeit, den des tumben Bauerntrampels. Den Stempel bekommt man erst wieder weg, wenn man das Umfeld wechselt, geografisch wie sozial gesehen.

Noch später in der großen Stadt wurde ich groß angesehen, weil man mich nicht verstand, wenn ich Dialekt sprach. Zustimmung konnte ich da schon einmal in einem „Jo eh i a!“ bekunden. Diese Aneinanderreihung von Vokalen zog des öfteren fragende Blicke nach sich.

Richtig Dialekt habe ich…

Ursprünglichen Post anzeigen 902 weitere Wörter

Musenküsse #1 – Sprung ins Wasser.

Meine Muse hat mir geraten, die Badesachen hervorzuholen. Gleich zu Beginn schlägt sie mir etwas vor, das genau den passenden Titel für ein neues Projekt trägt. Ich denke, das geht auch ohne Badeanzug. Ohne viele weitere Worte: Absprung und eintauchen! Hier geht es ums freie Assoziieren. Dabei dient ein Wort oder ein Satz als Sprungbrett, der gleich … Musenküsse #1 – Sprung ins Wasser. weiterlesen