Schreibkick: Strandparty unter dem Vollmond.

Die Party war in vollem Gange. Der Gastgeber feierte Geburtstag und wusste dies groß zu feiern. Es gab immerhin viel zu zeigen an Wohlstand und Prestige. Man durfte sich da nicht lumpen lassen. Auf der leicht abfallenden Wiese gleich am Strand tummelten sich die Gäste jeglichen Alters. Erfolgreiche Mittvierziger und deren Ehefrauen, alte Senioren genauso … Schreibkick: Strandparty unter dem Vollmond. weiterlesen

Inselträume.

Als ob ich mich jemals auf eine kleine Insel zurückziehen würde! Ist ja viel zu unsicher. All die Sturmfluten und Tsunamis und Erdbeben. Ich bin ein Flachländer. Oder auf jeden Fall ein Hügelländer. Ganz ohne soziale Kontakte kann ich auch nicht leben, so sehr ich mich manchmal über meine Mitmenschen wundern oder sogar ärgern muss. Und mit Hunden habe ich es auch nicht so. Aber man kann ja ein bisschen träumen und dabei Dinge von sich ans Licht zerren, die man vielleicht eventuell möglicherweise gerne hätte oder täte. Nur, um dann aus dem Traum wieder in sein geruhsames Leben zurückzukehren …

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Hach ja, da ist sie. Meine Insel. Meine eigene. Eine mit einem Leuchtturm oben auf dem höchsten Punkt, an den die Wellen und die Brandung ganz sicher nicht heranreichen. Wenn mich die ganze Welt nervt oder überfordert oder ich mich selber so überhaupt nicht mag, weil ich mir selber so über bin. Dann braucht es eine Insel. Wo manchmal ein Versorgungsschiff anlegt. Notfalls gibt es unten am Strand eine kleine Bucht, in der ich angeln kann. Rund um den Leuchtturm, den ich übrigens gewissenhaft warte, habe ich meinen eigenen Gemüsegarten angelegt und dazwischen scharren ein paar Hühner herum. Selbst ein paar Gänse fehlen nicht. Manchmal muss ich sie verjagen, wenn sie mir das Gemüse anpicken. Manchmal muss auch eine dran glauben, wenn es mal wieder Fleisch am Tisch geben soll. Ach ja, einen Hund habe ich übrigens auch. Eine große Promenadenmischung, wild und schwarz, als würde er alles und jeden…

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Morgengrauen und ein bisschen bunt.

Eigenartigerweise verbinde ich das Morgengrauen in meinen Geschichten fast immer mit Alkohol. Dabei bin ich doch eigentlich ein passionierter Frühaufsteher und empfinde für mich selber das Grauen des Morgens als außerordentlich bunt, wenn sich die Sonne in allen Rottönen über dem Horizont erhebt und den Himmel in unzählige Schattierungen von Rosa taucht.

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Die Party hatte lange gedauert. Ihr Kopf dröhnte von zu lauter Musik und zu viel Bier. Und überhaupt, wer hatte mit den U-Booten angefangen? Wie kann man nur ein Stamperl Schnaps in einem Glas Bier versenken und das dann trinken wollen? Nun, alles ging, wie sich herausstellte. Dem ersten U-Boot folgte das nächste. Und als schließlich die ganze Flotte durch ihre Kehle gewandert war, dachte sie erstmals, dass sie kentern könnte. Kann ein U-Boot kentern? Der Alkohol machte lustige Sachen mit ihr, doch aus dem Lustigen wurde bald das Traurige. Bevor sie sich noch mehr zum Affen machte, wurde es ihren Freunden zu bunt und sie brachten sie nach Hause.

Wie ihr vor dem Morgen graute! Die U-Boot-Flotte hatte sie sich noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Danach war ihr leichter, ihr Kopf aber trotzdem noch schwer. Die Dämmerung ging zu Ende und die Sonne auf. Sie strahlte durchs…

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