abc-Etüden 42/17.

Die neue Schreibeinladung von Christiane zu den Etüden: Diesmal stammen die Wörter von Gerda Kazakou, Malerin und Schreiberin (gerdakazakou.com) im schönen Griechenland. Wie immer gilt es, die drei Wörter in maximal zehn Sätzen unterzubringen. "In Zweibrücken soll ja wieder mächtig was los sein", kommentierte der Zimmerkollege laut, als er in der Regionalzeitung las. "Was kümmert … abc-Etüden 42/17. weiterlesen

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Liebesschwur. Trotz Nebenwirkungen.

Diesmal im Mitmachblog: Nebenwirkungen.

Wenn man lange genug sucht, kann man bei allem Nebenwirkungen entdecken. Meistens sind sie unangenehm und unerwünscht. Aber manchmal scheint es so, als nähme man sie sehenden Auges in Kauf. Speziell in Liebesdingen hat man schon mal das Gefühl, dass einer mit wehmütigem Blick seufzend von seinen Irrungen und Wirrungen erzält …

Das Video habe ich bei der Suche nach Hintergrundmusik für meine Yoga-Übungen gefunden. Angeklickt habe ich das Video einzig deshalb, weil mich das Bild des südkoreanischen Künstlers Lee B. so angesprochen hat. Man könnte also sagen, es war dieses Bild von zwei sich treffenden Menschen, das mich zu meinem heutigen Text inspiriert hat.

MitmachBlog

Du hast deine Hand ausgestreckt und mich mit deinem Zeigefinger leicht berührt.
Hast dabei mein Herz gefangen.
Jetzt ist es dein. Auf immer und darüber hinaus.

Ich will dich lieben mit all den Nebenwirkungen, die diese Liebe mit sich bringt.
Will dich lieben mit

… dieser sprudelnden Freude, wenn du deine Freude mit mir teilst.
… diesem klingelndem Lachen, wenn deine Leichtigkeit mich mitreißt wie der Wind ein Lindenblatt.
… dieser stürmischen Liebe, voller Leidenschaft und Begehren.
… diesem bohrenden Schmerz, wenn ich deinen Schmerz nicht lindern kann.
… diesem heißen Ärger, wenn dein Ärger mich ganz unverhofft trifft, und ich nicht weiß warum.
… dieser quälenden Eifersucht, weil du auch Freunde haben wirst außer mir.
… dieser dunklen Traurigkeit, weil ich deine innere Traurigkeit nicht einfach wegküssen kann.
… dieser ziehenden Sehnsucht, weil du eigene Wege gehst – ohne mich.

Du hast dich in mein Herz geschlichen.
Langsam und…

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Verwandtschaft vom Nachbarn vom Planeten Dings.

Das aktuelle Thema im Mitmachblog beschäftigt sich mit der Cousine vom Nachbarn vom Planeten Dings. Klingt mir sehr nach einem Dorftratsch erster Güte. Dabei muss derjenige, über den geredet wird, noch nicht einmal von einem anderen Planeten sein. Auch wenn es manchmal so scheint, dass er oder sie von ebendort herkommt, weil er oder sie so überirdisch schön ist oder sich so außerirdisch (blöd) benimmt. Letzteres lässt einen gelegentlich wünschen, man könne ihn oder sie auf den Mond schießen. Aber der Mond ist ja kein Planet. Weit weg wäre es trotzdem und darauf kommt es schließlich an. Jedenfalls hätte man dann seinem Unmut ausreichend Genüge und durch die schiere Entfernung von hier nach dort den Grad der Entrüstung oder der Überraschung kundgetan.

MitmachBlog

Neulich in der Früh beim Bäcker. Der Verkaufsraum gerammelt voll. Es summt und surrt regelrecht, weil alle leise miteinander tuscheln und sich gegenseitig die Neuigkeiten zuraunen. Alle reden sie davon. Wirklich alle. Von der Cousine vom Nachbarn vom Planeten Dings. Die wieder da sein soll. Ich weiß von keinem Planeten Dings. Ist mir auch egal, ob ich den kenne. Weil ich da sowieso nie hin komme. Ich komme kaum aus meiner Stadt raus, noch in ein anderes Bundesland. Also brauchen wir von anderen Planeten schon gar nicht reden. Schön soll es da sein, am Planeten Dings, meint ihr. Naja, schön ist es bei uns auch. Da brauche ich keinen Planeten Dings. Und auch die Cousine ist mir herzlich egal. Wo sie doch die Cousine vom Nachbarn ist. Dem vom Planeten Dings. Die hat sich hier nie ansehen lassen, also kann sie auch gleich bleiben, wo der Pfeffer wächst. Hm, ich…

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abc-Etüden 40/17.

Christiane lädt wie jede Woche zur Etüde, die Wortspende kommt diesmal von Frau dergl und ihrem Blog, den Fädenrissen (faedenrisse.wordpress.com). Wie immer gilt es die drei Begriffe in einer Minigeschichte mit maximal zehn Sätzen zu verwenden. Interpol hatte alle verfügbaren Männer (und Frauen) auf die Suche in der Trabantenstadt geschickt, weil von dort der letzte Hinweis … abc-Etüden 40/17. weiterlesen

Rapunzel schreibt an Dornröschen 7.

Es ist beinahe Ewigkeiten her, dass Dornröschen zuletzt von Rapunzel gehört hat. Erinnert ihr euch vielleicht noch daran: es war im März, als Dornröschen das letzte Mal einen Brief an Rapunzel geschrieben hat? Als Dornröschen sich besorgt erkundigte, ob Rapunzels ehebrecherischer Mann wegen seiner betrügerischen Machenschaften tatsächlich im Gefängnis gelandet sei und wie es ihr … Rapunzel schreibt an Dornröschen 7. weiterlesen

abc-Etüden 38/17.

Neue Woche, neues Glück. Hier die wöchentliche Schreibeinladung von Christiane zur abc-Etüde mit der Wortspende von Herbert, die man in maximal zehn Sätzen zu einer Geschichte verbauen soll/kann/darf. Irritiert blicke ich von meiner Handarbeit hoch, da war doch ein schabendes, ziehendes Geräusch gewesen! Plötzlich sehe ich, wie sich ein kleines Wollknäuel , das aus dem … abc-Etüden 38/17. weiterlesen

Musenküsse #5 – Wir sind in der Küche!

Muse Lila Grazia von und zu Größenwahn hat mich heute rausgeschmissen. Dabei haben wir noch über den heutigen Schreibimpuls gesprochen, was wir als Thema nehmen wollen. Ich stehe da also in der Küche und schnipple Gemüse fürs Essen, während sie an der Tischkante sitzt und auf ihre wippenden Zehenspitzen hinunterblickt. Meine Muse scheint nachzudenken. "Du … Musenküsse #5 – Wir sind in der Küche! weiterlesen

Entscheidung im Morgengrauen.

Manchmal ist es Zeit für eine Entscheidung. Auch wenn sie das ganze bisherige, scheinbar geruhsame Leben, das man sich so schön eingerichtet hatte, auf den Kopf stellt. Daraus kann viel Gutes wachsen. Also besser jetzt als nie!

MitmachBlog

Jetzt oder nie! Das wurde ohnehin nicht mehr besser. Sie könnte noch stundenlang an dem Schreiben herum feilen. Der Lebenslauf wurde dadurch nicht aufregender. Die lange Karenzzeit nicht kürzer. Und die Praktika auch nicht zahlreicher. Trotz der frühen Morgenstunden war es genug. Jetzt … oder nie!

Es war ein trüber Dezembermorgen. Nur noch zwei Wochen bis Weihnachten. Die Kinder waren in Schule und Kindergarten gut untergebracht. Sie mit ihrem Haushalt und dem Garten allein zuhause. Im Garten war derzeit ohnehin nicht viel zu tun. Trotz der täglichen Arbeit war sie im Innersten unrund und suchend. Es war Zeit. Längst war es sogar Zeit! Also gib dir endlich einen Ruck, Frau!, sagte sie sich selbst. Schick die Bewerbung ab.

Aber vielleicht doch noch ein wenig warten? Es ist noch früh am Morgen. Vielleicht wäre sie später wacher, würde ihr später eine bessere Formulierung einfallen. Der innere Zweifler war hartnäckig. Es musste…

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