Von Knöpfen und Tasten.

Der beste Kollege und sein bester Kollege bedrängen mich. Die zwei haben nämlich mitbekommen, dass ich letztes Wochenende ein dreitägiges Akkordeon-Seminar besucht habe. Der beste Kollege wusste das mit dem Akkordeon schon, der beste vom besten noch nicht. Jetzt drängen sie mich dauernd, dass ich bei der Firmenweihnachtsfeier ein paar Weihnachtslieder zum Besten geben soll. … Von Knöpfen und Tasten. weiterlesen

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Hüben wie drüben.

„Auf der anderen Seite“ lautet das Thema diese Woche im Mitmachblog. Mein Akkordeon aka Ziehharmonika aka Quetsch’n aka Flohpresse hat auch so eine andere Seite. Da ist die Seite mit den Tasten und die andere mit den Knöpfen, auf die ich noch nicht einmal hinsehe.

Der Beitrag über mein Akkordeon kommt aus aktuellem Anlass, weil ich dieses Wochenende nicht viel zuhause sein werde. Ich habe mich wagemutig und ohne viel nachzudenken in ein Abenteuer gestürzt und fordere mich damit selbst heraus. Von Freitagabend bis Sonntagnachmittag nehme ich an einem Seminar teil.

Möge die Übung gelingen!

MitmachBlog

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Tasten. Rechts sind die Tasten und in die hau ich rein. Kann man so nicht sagen. Eher drücke ich sie vorsichtig und zaghaft. Ich will ja keinen erschrecken, wenn ich den falschen Ton treffe und es dann laut durch den Raum plärrt. Das mit der Lautstärke kommt ganz auf die andere Seite an. Da steckt nämlich meine Hand im Gurt und zieht. Oder drückt. Mit Feingefühl oder eben auch nicht. Denn je heftiger ich ziehe, umso lauter wird es. Also immer schön sanft. Kraft gebrauche ich immer erst, wenn ich mir sicher bin. Oder wenn ich vor lauter Ärger ein Ventil brauche. Oder wenn – und das ist die beste Variante – ich ein Stück schon richtig gut kann. Doch selbst dann ist die Sicherheit trügerisch und das Eis dünn. Nur eine winzige Ablenkung und schon kreischt wieder ein misslungener Ton durch die Halle und zerstört alle Harmonie.

Missklänge lösen eine…

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Das leichte Leben, Ferien und mangelnder Schlaf.

"Ich bitte inständigst um Verzeihung, dass wir heute so spät dran sind mit unserem Beitrag!", stammelt der Ernst des Lebens. Er mag das gar nicht, wenn ich unzuverlässig bin. Das ist ihm peinlich. Immerhin hätte ich Verpflichtungen, schnauzt er mich an. Verpflichtungen gegenüber meinen Lesern, die ja schließlich auf meinen frühmorgendlichen Beitrag warten. Normalerweise würde meine Muse … Das leichte Leben, Ferien und mangelnder Schlaf. weiterlesen

Lucia – deutsche Gründlichkeit und südländisches Temperament.

Lucia heißt sie. Ihr halbes Leben begleitet sie mich schon. Auch mein halbes Leben ist das. Begehrt, geliebt, gehasst, vernachlässigt, neu füreinander entflammt. So ungefähr könnte man unser Verhältnis beschreiben.Fast dreizehn Jahre ist sie gut eingepackt in einer Wohnung in Berlin gestanden. Unbespielt. Dann kam sie zu einem älteren Herrn ins tiefste Waldviertel. Einem älteren … Lucia – deutsche Gründlichkeit und südländisches Temperament. weiterlesen

Ein Sommernachtstraum.

Getragene Gitarrentöne. Langsamer 3/4 Takt.Ich nehme den Liebsten an der Hand, entführe ihn.Langsam wiegen wir uns im Takt.Die Zeit steht still.Schließe die Augen und träume mich weit weg mit ihm.Nur er. Nur ich. Nur wir.Wir beide im Einklang.Er führt mich. Ich lasse mich.Einmal nicht zuständig sein.Einmal nicht alles organisieren müssen.Einmal nicht die Starke sein müssen.Schwerelos.Leichtigkeit.Melancholie.Auszeit.Zweisam … Ein Sommernachtstraum. weiterlesen

Calexico.

Ich durchstöbere mehr oder weniger zufällig meine umfangreiche Musikdatenbank. So umfangreich, dass ich gar nicht mehr genau weiß, was alles drinnen ist. Frau Vro ist nämlich eine Sammlerin. Ich begebe mich auf Schatzsuche. Heute habe ich Calexico (wieder)entdeckt. Mein Freund A. hat diese Band auf Facebook zu seinen Musikfavoriten hinzugefügt. Ich habe noch nie zuvor … Calexico. weiterlesen