Raus aus dem Alltag …

Bücher zu lesen sei ein guter Weg, um dann und wann dem Alltag zu entfliehen. Allerdings empfiehlt es sich, bei der Wahl der Bücher etwas Sorgfalt walten zu lassen. Nicht, dass man aus dem einen Alltag in einen anderen kippt.

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… müsste man mal wieder, sagte sie. Einfach mal andere kochen lassen. Andere putzen lassen. Andere machen lassen. Einmal nicht Termine jonglieren. Einmal nicht Lernzeiten  für die Kinder einplanen. Einmal nicht Abmachungen einfordern. Einmal nicht immer und überall jonglieren müssen, damit sich alles ausgeht.

Einfach einmal abtauchen und das alltägliche Allerlei mit seinen Stolpersteinen sich selbst überlassen.

Ich bin dann mal weg, sagte da einer.

Ich bin es auch, sagte sie.

Daraufhin nahm sie ein Buch und begann zu lesen. Ein paar Stunden nur für sie allein. Perfekt!

Es war nur die falsche Lektüre. Und was manch einer als amüsant empfand beim Lesen, war für sie doch nur eine Aneinanderreihung von Alltäglichkeiten. Breit getreten durch die Überlegungen der Hauptprotagonistin, wie alles besser sein könnte. Langatmig. Ermüdend. Ein ewiges Einerlei. Bald würde sie durch sein. Nur noch ein paar Seiten! Dann wollte sie wirklich raus aus dem Alltag. Sie musste ganz…

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Freitags-Füller.

1. Momentan verhindert so manche Situation, die sich noch nicht eindeutig geklärt hat, dass ich mich wirklich entspanne. Möglich, dass ich mal den Blickwinkel ändern sollte ... 2. Es sind nicht immer nur Socken, die gegen kalte Füße helfen. Manchmal braucht es Anderes; Mut und eine gewisse Mir-doch-jetzt-auch-egal-Haltung zum Beispiel. 3. Am liebsten wäre ich noch immer im warmen … Freitags-Füller. weiterlesen

Mach die Augen auf!

Mr. James Bond und ich haben manchmal so unsere Schwierigkeiten, zusammen zu kommen. Dabei ist gerade der Agent mit dem Doppelnullstatus ja eigentlich ein sehr umtriebiger Mensch und dem schönen Geschlecht sehr zugetan.

Da ich aber mit meinen beiden Beinen in einem sehr profanen Leben stehe und meine größten Abenteuer eher die Schularbeiten der Kinder und der Nachmittagskaffee mit den Kollegen sind, braucht es einen nicht wundern, dass wir uns nicht treffen. Wir leben einfach in völlig unterschiedlichen Welten! 😉

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Quelle: aldraxart

Mr. James Bond hat es an diesem Wochenende wahrlich schwer mit mir. Ja, ich gebe es zu. Ich mag James Bond. Also speziell den früheren Mr. Bond. Als er noch anzügliche Bemerkungen machte und nicht so ein gewalttätiger Hau-drauf-wie-nix war. Ich mag die früheren Filme einfach lieber. Die mit dem Darsteller Daniel Craig mag ich nicht mehr so. Da fehlt mir der Sex-Appeal und es herrscht viel zu viel Gewalt und fließt zu viel Blut. Sicher waren die früheren Filme auch keine Kuscheleinheiten. Wobei definitiv noch mehr gekuschelt wurde.

Immer, wenn das Fernsehprogramm so gar nichts hergibt, starte ich die Festplatte und suche mir einen Film fürs Abendprogramm aus. Dieses Wochenende entschied ich mich für James Bond. Gleich am Samstag. Man lebt nur zweimal mit Sean Connery. Blöd, dass ich mich eigentlich kaum an die Handlung erinnern kann. Dabei hat sich Herr Connery wirklich bemüht. Aber er war…

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Papier ist geduldig!

Papier ist geduldig – so lautet eines der beiden Themen in dieser Woche im Mitmachblog. Papier in dem Sinn haben wir hier nicht. Aber auch eine Computertastatur lässt geduldig auf sich einhämmern. Und man kann alles schreiben. Nur die Rechtschreibkorrektur zeigt ein bisschen Gegenwehr. Doch die kann man ignorieren.

Mir drängten sich in noch schlaftrunkenem Zustand in den frühen Morgenstunden beinahe philosophische Gedanken auf …

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Papier ist geduldig!
Sagt man so dahin. Denke auch ich. Selbst im übertragenen Sinne, wenn ich hier meine Buchstaben aneinander reihe. Wenn ich meine Gedanken niederschreibe oder einfach nur dahin fantasierte Geschichten ohne realem Hintergrund. Hirngespinste, möchte man sagen. Anekdoten und pointierte kleine Erzählungen, die rein der Unterhaltung dienen. Die fesseln sollen und den Leser bei der Stange halten.

Beinahe kommt mir das vor wie der Clown, der vor uns tanzt und Schabernack treibt, und dabei ist doch sein ganzes Sein nur noch Routine und die Spaßmacherei schon lange nicht mehr lustig.
Nicht nur Papier ist geduldig!

Und auch ich fühle mich bisweilen so, dass ich hier unterhalte und verführe. Dass ich blende und in die Irre leite. Dass ich ein Bild von mir zeichne, das immer nur ein kleiner Teil des Ganzen ist. Dass ich sorgsam die dunkleren Seiten ausspare, weil sie nicht gefragt sind und nicht dazu passen.

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