Innerfamiliäre Ermittlungen.

Meine detektivischen Talente kann ich beinahe täglich in meiner unmittelbaren Umgebung schulen und verfeinern. Gelegenheiten habe ich genug. Zumindest so lange, bis meine Ableger groß genug sind und von zuhause ausziehen. Danach suche ich mir einfach neue übliche Verdächtige.

MitmachBlog

Im Hause von Frau Vro gibt es permanent Verdächtige. Diese werden mit beinahe schlafwandlerischer Sicherheit von mir in Sherlock Holmes-Manier ihrer Taten überführt.

Wann immer die Süßigkeitenvorräte abrupt zur Neige gehen, kann ich den Täter anhand einer meist lückenlosen Beweisführung ausfindig machen. Der Kreis der Verdächtigen ist schon von Haus aus sehr eng gesteckt. Der in dieser Hinsicht Hauptverdächtige streitet üblicherweise alles ab. Gegen ihn sprechen leere Verpackungen (Müsliriegel, Zuckerl, Gummibärchen) in Hosentaschen, die ich in die Waschmaschine stecke und vorher noch inspiziere, in der Laptoptasche, unter dem Kopfpolster. Das geht so weit, dass ich schon das ein oder andere Mal eine Tascheninspektion gemacht habe, als er aus der Speis kam. Denn hier gilt die Regel, nach dem Essen gibt es EIN Stück Süßes. EINES!! Dann wölbt eines die linke Backe und eines die rechte Backe. Die Hände sind ganz unverdächtig verdächtig in den Hosentaschen. Nein, da ist nichts! Und…

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