Wieder daheim! – Ein Rückblick.

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Gestern Abend sind wir daheim angekommen. Nach einer Woche im Montafon. Vorarlberg und – ja genau – Berge. Nur dass wir von besagten Bergen nicht viel gesehen haben. Weil es geregnet hat. Ich bin ja bekanntermassen ein Regenliebhaber. Nur im Urlaub bitte, da kann man den auch mal abschalten. Zumindest zeitweise. Ich poche nicht darauf, dass es nur superschön und sonnig und heiß sein muss. Bitte nicht. Mit der Hitze tu ich mir ohnehin immer schwer.

Aber einen Urlaub wie diesen hatten wir noch nie. Zwar war unser Anreisetag noch freundlich und trocken. Auch der darauf folgende Sonntag war noch regenfrei, wenn auch schon verzogen und bewölkt. Die Berge haben wir nur noch zeitweise durch die Wolken blinzeln sehen. Und das war es dann auch schon. Die einzige Woche in diesem Sommer mit durchgehend Regen – jawoll – genau da haben wir unseren Urlaub gebucht. Der erste superschöne Sommertag war wann? Genau! Das war der Tag unserer Heimreise. Jedenfalls konnten wir den Bergen noch einmal zum Abschied zuwinken.

Es liegt mir fern, hier zu jammern. Gut, Mitte der Woche hat sich schon ein leichter Regen-Blues eingestellt. Nachdem der typische Österreicher gern und häufig jammert, müsste ich jetzt raunzen, wie furchtbar der ganze Urlaub gewesen ist. Dementsprechend ernten wir auch mitleidige Blicke, wenn wir von unserer Regenwoche erzählen. Aber eigentlich war es gar nicht so furchtbar.

  • Fakt ist, dass uns nicht fad war. Vorarlberg ist zum Glück ein kleines Bundesland mit einer Autobahn mittendurch. Man kommt schnell von A nach B.
  • Manches hätten wir nie gesehen, wenn die ganze Woche strahlendes Berg-Wanderwetter gewesen wäre. Friedrichshafen und das Zeppelin-Museum zum Beispiel. Und das war wirklich obercool.
  • Übrigens hat uns der Regen stark eingebremst. Wir tendieren ja dazu, dass wir viel zu viel unternehmen wollen und damit in eine Art Urlaubsstress geraten. Bei Regen geht der Tag schon mal sehr viel gemächlicher los. So gesehen war das eine Wohltat.
  • Elektronische Bespaßungsgeräte und ihre Bedeutung für den Weltfrieden Familienfrieden sind nicht zu unterschätzen. (Ihre Gefährdung desselben allerdings auch nicht.)
  • Ich fand die Temperaturen im Grunde ganz angenehm. Etwas frustrierend war nur, dass wir an manchen Tagen Null Ausblick hatten. Allerdings bekamen wir auch keine klaustrophobischen Gefühle ob der engen Bergtäler. Im Gegenzug stellte sich jedoch ein wenig Orientierungslosigkeit in den tiefhängenden Wolken ein.
  • Geregnet hat es eigentlich immer nur dann, wenn wir im Auto saßen oder in einem Museum waren oder im Schiff über den Bodensee schipperten. So richtig waschelnass sind wir – rückblickend gesehen – gar nie geworden. Was einen schon heiter stimmen kann.
  • Wir sind nirgendwo im Stau gestanden, was angesichts des Verkehrsaufkommens der letzten beiden Samstage ein absolutes Glück ist.

Tja, so im Nachhinein war das vielleicht nicht der beste Urlaub. Aber auch nicht der schlechteste.

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So wie hier am Silvretta-Stausee wäre es fein gewesen … da waren wir schon auf der Heimreise.

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8 Gedanken zu “Wieder daheim! – Ein Rückblick.

  1. Ich weiß, wovon Du sprichst, Dauerregen hatte ich die letzte Woche auch. Natürlich war ich nicht verreist, sondern Zuhause. Ihr habt trotzdem Spaß gehabt und das Beste daraus gemacht. Urlaub ist Urlaub und weg sein ist auf jeden Fall schön!

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  2. Liebe Vro, ich bedaure es immer noch, dass wir uns nicht treffen konnten in dieser eurer Urlaubswoche in V. – Wo ihr doch sogar am und auf dem Bodensee wart. Aber ich tröste mich mit dem Gedanken, dass ihr ja wiederkommen müsst, um die Berge mal bei Sonne zu sehen. Und dann bin ich hoffentlich zu Hause! 🙂

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