Beharrlichkeit.

„Du, Tante Vro, strickst du mir eine Puppe?“, fragt mich gestern meine Nichte.

„Nein, tu ich nicht.“

„Aber du kannst doch eine stricken …“
Sie bleibt beharrlich.

„Und du kannst sie dir vom Christkind wünschen!“

„Tante Vro, kannst du nicht heute gleich zum Stricken anfangen?“
Sie ignoriert meinen Einwand völlig.

„Heute habe ich keine Zeit.“

„Aber dann morgen!“

„Morgen wahrscheinlich auch nicht.“

„Dann kannst du ja wenigstens schon mal mit dem Gewand für die Puppe anfangen!“

„…“

„Weil weißt du, Tante Vro, ich wünsche mir zu Weihnachten ein zweites Hochbett. Und da kommt dann mein Puppenhaus hinein. Und dann kann ich da immer heimlich hinüber huschen und dort spielen. Und …“

„Glaubst du nicht, dass du das nochmal mit deiner Mama bereden solltest?“

„Fängst du dann ins Stricken an, wenn du heimkommst?“

Tja, was soll ich da entgegen setzen bei so viel Bestimmtheit?

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3 Gedanken zu “Beharrlichkeit.

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