Krähenhaftes.

“Nichts ist so beständig wie der Wandel” soll einst Heraklit von Ephesus (etwa 540 – 480 v. Chr.) gesagt haben. Und trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, die Verwandlung geht in eine Richtung, die mir nicht so recht gefallen will. Überhaupt, wenn dann auch noch die Fantasie das Ihrige dazu tut …

 

MitmachBlog

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Ich verwandle mich. Langsam aber sicher. Aus mir wird mit fortschreitendem Alter eine Krähe. Eine alte Krähe. Kann auch gar nicht anders sein. Jünger werden wir schließlich alle nicht. Dieser Tage fühle ich das ganz besonders. Schuld daran ist wahrscheinlich eine meiner liebsten Leidenschaften, die tatsächlich auch Leiden schafft. Im Blog erwähne ich es öfters: mein großes Weihnachtsprojekt. Ich stricke Puppen für meine Nichten. Dass mein Geheimnis hier gelüftet oder entdeckt werden könnte, ist wenig wahrscheinlich. Die jungen Damen sind noch nicht des Lesens mächtig und die Mamas – sollten sie hier herein stolpern – werden es ja wohl schaffen, dass sie dicht halten.

Es ging schon einmal leichter. Da hatte ich die Nadeln locker in der Hand und strickte Masche um Masche flüssig und leicht dahin. Leicht geht es immer noch. Aber nach tagelangem – ja, ich will es fast so bezeichnen – Amokstricken werden die Finger etwas steif…

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