Musenküsse.

 

musenküsse

Es ist ganz wunderbar, wenn einen die Muse küsst. Wirklich, das ist es. Dann brauche ich mich nur noch an meinen Schreibtisch zu setzen und wild drauf los zu tippen. Allerdings lässt sich die Muse manchmal etwas bitten und küssen mag sie auch nicht immer. Ihr wisst ja, wie Musen so sind. Jedenfalls meine kann eine ziemliche Diva sein. Das Wort mit Z und CK verwende ich jetzt aus Höflichkeit einmal nicht.

Offenbar geht es auch anderen so, denn es gibt zahlreiche Bücher zum kreativen Schreiben auf dem Markt. Eines davon habe ich euch hier schon einmal kurz vorgestellt. Da kam mir erstmals die Idee, dass ich einmal im Monat eine Schreibübung in meinen Blog einbauen könnte. Erstmal nur für mich. Und wenn ich sie aber hier vorstelle? Und wenn dann jemand mitmachen will?

Ich sehe es vor mir, wie ich meine Muse an der Hand nehme und mit ihr ein mir unbekanntes Haus mit vielen Türen betrete. Und hinter jeder Tür verbirgt sich etwas Neues. Ich weiß nicht, was auf mich zukommt. Ich weiß nicht, wie es wird. Vielleicht streife ich ganz alleine durch die Korridore, vielleicht schließt sich mir jemand an. Vielleicht küsst mich meine Muse auch hinter diesen Türen.

Einmal im Monat werde ich mir das Buch greifen, es irgendwo aufschlagen und ein Kapitel vorstellen. Soweit der Grundgedanke. Darf ich nämlich nicht. Sagt mir der Verlag. Frau Goldbergs Muse darf nicht fremdküssen. Deshalb müsst ihr euch das Buch wohl oder übel selber kaufen, wenn es euch wirklich interessiert. Allerdings gibt es auch hier in den Weiten des Internets genug Anregungen. Selbst Blogs nur zum kreativen Schreiben lassen sich finden. Warum mich also auf ein einziges (Arbeits-)Buch beschränken?

Ich weiß nicht, ob dieses Projekt Freunde finden wird. Ich weiß auch nicht, wie sehr mir dieses Projekt ans Herz wachsen wird. Es ist wie alles hier auf diesem Blog ein stetiges Versuchen und Ausprobieren. Manchmal wünsche ich mir etwas mehr Ordnung und Kontinuität in meinen Beiträgen. Aber am Ende stelle ich immer wieder fest, dass ich das nicht bin. Ich bin niemand, der einen reinen Bücherblog führen will und ich bin auch niemand, der nur über Wolle und übers Stricken schreiben mag. Ich will nicht nur von meinem Leben mit den Kindern berichten. Selbst die Geschichten aus der Puppenwerkstatt sind nicht genug. Obwohl die zugegebenermaßen schon Potenzial haben.

Also schreibe ich meine kleinen Geschichten. Damit die auch für mich spannend bleiben, orientiere ich mich manchmal an Büchern wie jenem von Bonni Goldberg. Denn nur weil ich etwas gut kann, heißt das nicht, dass es da nicht noch etwas Anderes gäbe, dass ich vielleicht auch gut könnte. Oder das sich zu lernen lohnte. Aber um das herauszufinden, muss ich etwas Neues ausprobieren.

Nun aber Schluss mit Erklärungen und großem Gerede. Bald schaue ich hinter die erste Tür. Meine Muse hat schon durchs Schlüsselloch geschaut und ihr hat es Spaß gemacht. Das ist toll, sagt sie. Und ich soll meine Badesachen zusammensuchen, flüstert sie geheimnisvoll. Ich bin gespannt, was sie damit meint.

Möge die Übung gelingen!

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8 Gedanken zu “Musenküsse.

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