Heute lese ich …

Ich lese wieder einmal mehrere Bücher gleichzeitig. Buch-Weltreise. Buch-Date. Heute möchte ich euch aber ein Buch übers Schreiben vorstellen. Dieses Buch lese ich immer nur in kleinen Häppchen. Ist es doch mehr ein Arbeitsbuch denn eine durchgehende Geschichte mit Anfang und Ende.

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Amazon schreibt darüber:

„Ich habe das Buch Raum zum Schreiben genannt, weil jede Seite, jedes Kapitel eine Tür öffnet: zur Fantasie, zum Intellekt, zur Seele und zur Gefühlsebene. Außerdem möchte ich Ihrer Kreativität Raum zum Schreiben verschaffen, indem ich Ihnen Anregungen gebe, mit denen Sie tagtäglich den Schreibprozess in Gang setzen können.“ (Bonni Goldberg)

Die 200 Lektionen sind in drei Teile gegliedert: Das Thema wird kurz behandelt, dazu eine oder mehrere Aufgaben gestellt und durch ein inspirierendes Zitat ergänzt. Jedes Kapitel steht dabei für sich, baut also nicht auf einer Reihenfolge auf. Deshalb kann man nach Stimmung und Erfahrung jedes Thema wählen, das einem gerade liegt. Die ungewöhnlichen Denk- und Übungsansätze ermutigen den angehenden Autor, seinen eigenen Ausdruck und Stil zu finden.

Ein kluges, motivierendes Buch, das die Kreativität und das praktische Schreiben fördert.

Schreiben ist in gewissem Sinne ein aggressiver Akt, denn Sie bedrängen andere Menschen mit Ihren Worten. Manche Menschen werden Sie dafür lieben, andere werden sich dadurch bedroht fühlen. Wenn Sie schreiben, geben Sie die passive Rolle des Empfängers oder Opfers auf. Wenn Sie ein Stück beenden, wehren Sie sich dagegen, zu schweigen oder ignoriert zu werden. Schreiben ist mutig.
(Bonni Goldberg)

Als ich damit anfing, mehr als nur noch Tagebuch zu schreiben, suchte ich nach Inspirationen und Anleitungen. Goldbergs Raum zum Schreiben ist nur eines davon. Noch habe ich es nicht ganz durch. Auf jeder Seite wird ein Thema behandelt mit einer kurzen Erklärung. Es gibt eine Aufgabe und ein Zitat, das zum Nachdenken anregen kann. Was manche als mangelnden roten Faden bezeichnen, mag ich wiederum sehr. Die Aufgaben wirkten ungeordnet und planlos aneinandergereiht, lese ich da. Ich jedoch nehme manchmal das Buch zur Hand und schlage es einfach mittendrin auf. Denke mir dann, vielleicht klappe ich gerade heute eine Übung auf, die gerade in diesem Moment gut für mich passt. Ich mag das Planlose. Es lässt mir völlig freie Hand bei der Auswahl und zwingt mich nicht, Kapitel um Kapitel abzuarbeiten.

Anregungen zum Schreiben sind es in erster Linie. Um in Fluss zu kommen. Sich quasi locker zu schreiben. Sich an Themen zu wagen, die man sonst vielleicht als unangenehm oder unpassend empfindet. Schreiben lernt man nur durch schreiben. Mir wird klar, wie sehr sich mein eigener Stil verändert hat. Wie sich meine Wahrnehmung schärft. Manche meiner Freunde meinen, ich hätte immer schon gut zu schreiben gewusst. Aber ich selber denke, dass ich mich sehr weiter entwickelt habe in diesem einen Jahr des Blogschreibens.

Es ist da diese vage Idee, ob ich daraus nicht ein Fortsetzungsprojekt machen könnte. Einmal im Monat eine Schreibübung nehmen und etwas darüber schreiben. Vielleicht mag jemand mitmachen. Was denkt ihr?

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7 Gedanken zu “Heute lese ich …

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