Schneckiges.

Ich mag Schnecken. Also grundsätzlich. Jedenfalls jene mit Häusern.

Nacktschnecken mag ich nicht so. Außer den getigerten schwarzen Nacktschnecken. Die finde ich cool.
Es ist nun aber mal so, dass sich Schnecken so gar nicht mit meinem grünen Daumen vertragen. Und da mag ich sie dann gar nicht mehr.

Wenn sie meine kleinen Salatpflänzchen bis auf den Grund absäbeln, dann weckt das Mordgelüste in mir.
Ich habe alles Mögliche schon ausprobiert. Ich habe sie abgesammelt und in die Tonne geworfen. Ich habe sie in Essig aufgelöst, mit Salz eingestreut, mit der Gartenschere durchgeschnitten oder mit heißem Wasser überbrüht. Oder in meinem grenzenlosen Frust einfach zertreten. Tote Schnecken riechen widerlich!
Manchmal werfe ich einen Blick in den Himmel, dort, wo der liebe Gott wohnt. Und ich hoffe sehr, dass ich nicht für jedes einzelne Schneckenleben bestraft werde.
Es ist nämlich immer das gleiche, egal was ich unternehme, am Ende steht der Tod der Schnecke.
Am liebsten wäre es mir ja, wenn ich sie einfach über den Zaun schmeißen könnte. Dann hätten sie gute Überlebenschancen. Aber ich lebe in einer Wohnsiedlung. Da ist man nie gänzlich unbeobachtet. Ich bin nicht sicher, ob die Erklärung, dass ich Flugschnecken trainiere, viel Zustimmung und Begeisterung fände.

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